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News2 min Lesezeit9. Januar 2026

Stromausfall in Berlin: Ein Warnsignal für kritische Infrastrukturen

Der großflächige Stromausfall in Berlin Anfang Januar hat gezeigt, wie anfällig kritische Infrastrukturen selbst in urbanen Regionen sind. Durch gezielte Sabotage an einer zentralen Stromverbindung waren zeitweise zehntausende Haushalte sowie Unternehmen ohne Strom, Heizung und Kommunikationsmöglichkeiten. Der Vorfall macht deutlich: Der Schutz kritischer Infrastrukturen ist kein theoretisches Szenario, sondern eine reale sicherheitsrelevante Aufgabe.

Kritische Infrastrukturen als Rückgrat der Versorgungssicherheit

Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Verkehrsnetze und digitale Infrastrukturen zählen in Deutschland zu den sogenannten Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Ihr Ausfall kann erhebliche Folgen für Bevölkerung, Wirtschaft und öffentliche Sicherheit haben. Mit dem geplanten KRITIS-Dachgesetz, das voraussichtlich 2026 in Kraft tritt, werden Betreiber verpflichtet, ihre Standorte systematisch gegen Risiken wie Sabotage, Vandalismus und unbefugten Zutritt abzusichern.

Physische Bedrohungen rücken stärker in den Fokus

Der Berliner Stromausfall verdeutlicht einen zentralen Aspekt der aktuellen Sicherheitslage: Neben Cyberangriffen gewinnen physische Bedrohungen zunehmend an Bedeutung. Überirdische Leitungen, Umspannwerke, Pumpwerke, Wasseraufbereitungsanlagen oder Solarparks sind potenzielle Angriffsziele. Und diese sind häufig abgelegen, weitläufig und nur eingeschränkt überwacht.

Schutz kritischer Infrastrukturen beginnt vor Ort

Der Schutz kritischer Infrastrukturen ist nicht allein eine Frage von IT- und Netzsicherheit. Physische Angriffsflächen wie Umspannwerke, Leitungen, Pumpwerke oder Solarparks erfordern präventive Sicherheitsmaßnahmen, die direkt vor Ort ansetzen. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und Sabotage, Vandalismus oder unbefugtes Eindringen wirksam zu verhindern.

BauWatch als erfahrener Partner für KRITIS-relevante Standorte

BauWatch bringt über 17 Jahre Erfahrung und mehr als 50.000 gesicherte Projekte in den Schutz kritischer Infrastrukturen ein. Die Systeme kommen unter anderem bei der Sicherung von Energie- und Wasseraufbereitungsanlagen, dem Bau wichtiger Transportinfrastruktur oder dem Schutz von Einrichtungen aus dem militärischen Umfeld, wie zum Beispiel Munitionslagern, zum Einsatz – sowohl temporär in Bau- und Umrüstungsphasen als auch dauerhaft im laufenden Betrieb. Durch intelligente Videoüberwachung mit Leitstellenaufschaltung lassen sich verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen, Vorfälle verhindern und sicherheitsrelevante Ereignisse nachvollziehbar dokumentieren.

KRITIS-Dachgesetz: Prävention statt Reaktion

Mit Blick auf das KRITIS-Dachgesetz wird deutlich: Resilienz entsteht nicht erst im Krisenfall. Betreiber sind gut beraten, sich frühzeitig mit skalierbaren Sicherheitskonzepten auseinanderzusetzen, die präventiv wirken und zugleich regulatorische Anforderungen unterstützen.

Berlin als Warnsignal für Betreiber kritischer Infrastrukturen

Der Stromausfall in Berlin ist mehr als ein regionales Ereignis. Er unterstreicht, wie wichtig es ist, kritische Infrastrukturen ganzheitlich zu schützen und physische Sicherheitsmaßnahmen als festen Bestandteil einer KRITIS-Strategie zu etablieren.

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